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Alexander Paul Kubelka Skulptur Regie Bühnenbildner 

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AlexanderKubelka_Fotocredits_Anja_Köhler

Alexander Kubelka Fotocredit: Anja Köhler

Kritiken Theater 

Schubert, für immer und ewig Schauspiel mit Musik

SOMMERSPIELE PERCHTOLDSDORF 2025, Uraufführung, Peter Turrin, Schubert, für immer und ewig, Schauspiel mit Musik. Ein Gesamtkunstwerk in der Inszenierung von Alexander Paul Kubelka

 

Kurier, Wien

Guido Tartarotti 

29. Juni 2025

Kunst ist stärker als der Tod / Sommerspiele Perchtoldsdorf

„Schubert, für immer und ewig" von Peter Turrini wurde mit Kraft und Sensibilität uraufgeführt. Eine sehens- und hörenswerte Inszenierung ....Frühstück spielt ganz wunderbar Klavier, die Melodien atmen und tanzen. Welter hat eine großartige, zwischen ganz hoch und sehr tief wechselnde Gesangstimme, die Schubert-Lieder bekommen bei ihm eine fast gefährliche Tönung. … Intendant Alexander Paul Kubelka hat sehr sensibel inszeniert, die Aufführung ist von Ruhe und Kraft geprägt. … Stephan Bieker ist ein hervorragender Schubert, klein und eher stämmig entspricht er dem Bild, das man von Schubert hat. … “ 

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Der Standard

Ronald Pohl Wien 

30. Juni 2025

Schuberts Wiederauferstehung mit Turrinis Hilfe

„Mit Peter Turrinis Hilfe gelingt bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf eine Wiederauferstehung Schuberts. Alexander Paul Kubelka pfeift mit ‚Schubert, für immer und ewig‘ von Peter Turrini bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf auf Gepflogenheiten des Sommertheaters und behält recht.“     

Ein stark gedrungener Schullehrersohn aus Wien schrieb einst die wundersamsten Weisen über Wehmut und Tod. Kein nachgeborener Mensch vermag sich bis heute zu erklären, aus welchen Quellen des Tiefsinns Franz Schubert ("Schwammerl") seine Eingebungen schöpfte. Als gewiss gilt, dass der Tod ein Wiener sein muss. Diese Einsicht hat jetzt eine bedeutsame Erweiterung erfahren. Der Tod ist Urlaubsreisender. Er hält sich der Sommerspiele wegen in Perchtoldsdorf auf und ist dort, als offenbar gerngesehener Gast von Intendant Alexander Paul Kubelka, für die Einrichtung des Hofes hinter dem Schloss verantwortlich.

 

Hier, auf zugigem Plateau, muss ein Brand im Ausflugslokal gewütet haben. Sogar die Klappsessel gleichen Gespenstern; die Sonnenschirme haben sich, zusammengefaltet, wie sie sind, als Fledermäuse verkleidet. Dabei lautet die Wahrheit von Peter Turrinis neuem "Schauspiel mit Musik" exakt gegenteilig: Dieses heißt Schubert, für immer und ewig. Franz darf nicht sterben, da sei der Lindenbaum vor! Und so entspringt der gehobenen Unterhaltungsindustrie eine Vielzahl von kleinen, runden Männern, die alle auf den Namen "Schubert" hören. Sie ziehen, der Syphilis wegen, ganz furchtbar fest an ihren Haaren und behalten sie sicherheitshalber gleich selbst in der Hand. Man erinnere sich an Fritz Lehners FilmMit meinen heißen Tränen (1986), mit Udo Samel in der Rolle des untröstlichen Kauzes.

Perchtoldsdorf, du hast es besser. Der Wiedergänger hier entspricht zwar den gewöhnlichen Vorstellungen, die wir uns von Schubert machen: klein und ungeliebt, unterwegs von Landpartie zu Landpartie, geschaukelt vom trägen Rhythmus schlechter Kutschen. Nur die Luft rundherum ist erfüllt von Schubert-Musik! Und weil die Turrini-Uraufführung in Perchtoldsdorf vieler kleiner Abschweifungen wegen wunderbar geglückt ist, muss hier vor allem von musikalischen Denkwürdigkeiten berichtet werden.

Gemüt in Schwingung

Der Tod trägt Maske, verkörpert wird er von Oliver Welter (Naked Lunch). Dessen dünnstimmiger Gesang versetzt die Saiten des Gemüts in anhaltende Schwingung. Dabei ist dieser Agent des Ablebens, wie es sich unter Schubertianern gehört, in Perchtoldsdorf fremd eingezogen, und fremd zieht er auch wieder aus. Am hereingerollten Bösendorfer macht sich derweil, hinter der Maske der guten Fee versteckt, Clara Frühstück zu schaffen, und zwar ebenso frei wie hochvirtuos.

Schubert selbst (Stephan Bieker) stapft auf dieser Walstatt entgeistert herum, nur ab und zu von Eingebungen geplagt, die er, ohne zu zögern, mit schwarzer Feder niederschreibt. Auf dem Klavier nistet ein Schwarm Papiervögel. Damit wäre die Szene bereits vollständig beschrieben. Mit einer regelrechten "Handlung" möchten Turrini und Kubelka (Regie, Bühne) niemanden molestieren. Das Biedermeier verurteilte seine Bürgerinnen und Bürger schließlich auch zur politischen Untätigkeit. Abwarten und Wein trinken lautet die Devise. Aufs Land hinaus, dorthin, wo die Reblaus ihren dubiosen Geschäften nachgeht!

Da ist eine schöne, schwarzgelockte Soubrette (Lenya Gramß), der Schubert am liebsten sein Herz zu Füßen legen würde. Er traut sich halt nicht, trotz guten Zuredens durch Freund Kupelwieser (Andrei Viorel Tacu). Eine mitreisende Pfeiferin (Lisa Schrammel) hat einen Vogel. Eine äußerst patente Jungfleischhauerin (Fanny Holzer) macht sich erbötig, die Ausflugsgäste mit allerlei Tierischem zu verköstigen. In diesem Reigen seliger Geister findet sich für Zoten kein Platz.

Flüchtige Gestalten

Manchmal taumeln diese flüchtigen Gestalten auf dem ausgekippten Mulch auch nur blindlings durcheinander. Nie war Sommertheater näher dem Ideal der Installation, dem festgefrorenen Bild. Nun sitz' ich hier alleine und denke dem Traume nach. Das letzte Wort behält klarerweise der Tod, er zieht den Schwammerl in der Zweiradkutsche vom Platz. Oder eben auch, wie es in dem von Welter angestimmten Lied Nebensonnen heißt: "Im Dunkeln wird mir wohler sein". Was für eine närrische Idee, mitten im Sommer eine Winterreise anzutreten. Applaus! (Ronald Pohl, 28.6.2025)

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APA 

Salzburger Nachrichten

VN Vorarlberg 

Ewald Baringer

  

Eindrucksvolle Uraufführung bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf

Turrinis Schubert-Stück feierte in Perchtoldsdorf Premiere:                                                                                                                                    Im dritten Jahr seiner Intendanz inszenierte Alexander Paul Kubelka "Schubert, für immer und ewig" von Peter Turrini. Der Premiere am Freitagabend war ein außerordentlicher Erfolg beschieden. 

Kein Schwammerl-Kitsch, kein Dreimäderlhaus-Schmalz, sondern intensive, atmosphärisch konzentrierte Melancholie, die an Fritz Lehners Film "Mit meinen heißen Tränen" (1986) mit Udo Samel erinnert, dazu mit Clara Frühstück und Oliver Welter zwei wunderbare Schubert-Spezialisten, die schon mit der "Winterreise" im Akademietheater Furore machten. Der 57-jährige deutsche Schauspieler Stephan Bieker brilliert als knapp 30-jähriger Schubert: Mit unsäglicher Traurigkeit im Blick, die mit jungenhaftem Lächeln kontrastiert, strahlt er verzweifelte Hilflosigkeit aus und weckt alle Sympathien. 

Mit der Damenwelt hat er ein Problem, denn als Musiker ist er schon angesehen, als Mann aber unattraktiv und unbeholfen, auch wenn ihn Freund Kupelwieser (Andrei Viorel Tacu) noch so coacht. Da schnappt ihm der Librettist Tassié (Felix Oitzinger) die liebreizende Josepha (Lenya Gramß) weg, und am Ende führt ihn der frühzeitige Tod in der blauen Kutsche von der Bühne des Lebens. Das mag nach pathetischem Klischee klingen und ist doch so weit davon entfernt.

Verbrannte Erde und das "Trotzdem" der Kunst

Kubelka hat den Boden vor der Burg Perchtoldsdorf in Schwarztönen gestaltet, manchmal raucht es aus glosenden Stämmen. Die Assoziation zu "verbrannter Erde" drängt sich auf, eine zerstörte, verstörte Welt symbolisierend, der die Kunst ein "Trotzdem" abzuringen versucht. Denn, so Turrini: "Die Wirklichkeit ist immer eine verpatzte Angelegenheit. Deshalb gibt's doch die Kunst." 

"Ich glaube, dass Schubert schon zu Lebzeiten von seinen Anhängern idealisiert und als Mensch nicht wirklich wahrgenommen wurde. Man dachte schon früh an seine Verwertbarkeit, die ja nach seinem Tode teilweise im Kitsch landete", wird Turrini im Programmheft zitiert. Dieser Versuchung ist er jedenfalls nicht erlegen.    

"Schubert, für immer und ewig" ist das 55. Stück des 80-jährigen Schriftstellers, der aus gesundheitlichen Gründen nicht bei der Uraufführung zugegen war, und das dritte, das er Kubelka anvertraut hat. Der Zusammenarbeit ist nun ein weiterer offensichtlicher Bühnenerfolg erwachsen: ganz sicher ein Highlight beim diesjährigen Theaterfest Niederösterreich.

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Falter 

Nachtkritik 

Martin Pesl 

01. Juli 2025

„Schubert, für immer und ewig“ – Meisterhafte Melancholie, 

 „Was gibt es für einen besseren Weg, das viel beackerte Strauss-Jahr zu feiern, als ein neues Stück über Franz Schubert? Peter Turrini hat für die Sommerspiele in Perchtoldsdorf, wo der Biedermeier-Komponist gern Urlaub machte, einen Text geschrieben, der diesen mit einigen Menschen seines Lebens auf eine fiktive Landpartie schickt.… Regisseur und Bühnenbildner Alexander Paul Kubelka inszeniert nicht für den Kopf, sondern ausschließlich für Auge, Ohr und Gefühl: In ein verwüstetes Ödland aus Asche und umgekippten Stühlen fährt ein Bösendorfer-Flügel aus einer Garage aus Heuballen, darauf folgt eine Kutsche in Yves-Klein-Blau. Die leicht gothic angehauchten Kostüme könnten von Kultfilmer Tim Burton sein. Das Licht malt Muster auf die Erde, der Wind lässt Kleider wallen und weht Hüte von Köpfen. Das Wichtigste aber: Oliver Welter und Clara Frühstück, bewährte Schubert-Fachleute („Winterreise“), haben Schuberts Lieder kongenial neu arrangiert. Ihr Sound, den sie live performen, schafft meisterhafte Melancholie.“

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Kleine Zeitung Klagenfurt

Uschi Loigge 

21. Juni 2025

 

Ein Genie gewinnt neue Farben

Nach dem Libretto für eine Schubert-Oper (Musik: Johanna Doderer, UA am Münchner Gärtnerplatztheater) hat Peter Turrini auf Anregung von Regisseur Alexander Kubelka ein Schauspiel über Schubert geschrieben. … Der Burgplatz von Perchtoldsdorf hat zunächst etwas Düsteres ‚wie nach einem Krieg, nach der Klimakatastrophe‘, erklärt Alexander Kubelka und präzisiert: ‚Es ist ein ausgebrannter Heuriger, in den Schubert eindringt. Er fährt mit seiner Kutsche, die in Yves-Klein-Blau gestrichen ist, das für Unendlichkeit steht. Und inmitten dieser Uraufführung sitzt die Pianistin Clara Frühstück an einem Bühnenbildner riesigen Bösendorfer.‘ … Mit Oliver Welter als Todesfigur, die sich nach und nach entblättern wird und viel Musik. … In die Rolle der Baumeisterstochter, die Schubert unendlich verehrt, sich ihr aber nicht nähern getraut, schlüpft Lenya Gramß. Der, der sie erobert, ist ein Franz (von Tassié). Ihn spielt der gebürtige Klagenfurter Felix Oitzinger, der im Vorjahr in den ‚Jadgszenen aus Niederbayern‘ am Stadttheater zu sehen war.“

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Kronen Zeitung Niederösterreich

Peter Weichhart

Wien, 25. Juni 2025

Fulminante Uraufführung und eine Komödie in neuem Gewand

Ab Freitag heißt es dann Musik bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf ‚Schubert, für immer und ewig‘. Mit der Uraufführung des neuen Werkes von Peter Turrini geht es unter der Regie von Intendant Alexander Paul Kubelka ‚auf eine Bilderreise in eine imaginierte Welt voller Sprache und Musik‘. Vorstellungen bis 26. Juli.“

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Ö1 Morgenjournal

Katharina Menhofer

26. Juni 2025

"Schubert für immer und ewig“ in Perchtoldsdorf 

„Die Sommerspiele Perchtoldsdorf im Süden von Wien, vor der Burgruine zeigen heuer eine Uraufführung von Peter Turrini „Schubert für immer und ewig“ – bei der der Komponisten Franz Schubert als Mensch im Zentrum steht. Die Musik, die einen wesentlichen Teil der Produktion ausmacht, kommt von Naked Lunch Frontmann Oliver Welter und der Pianistin Klara Frühstück. Mit ihrer bejubelten Bearbeitung von Schuberts Winterreise im Akademietheater sorgen sie seit Jahren für Begeisterung. Intendant in Perchtoldsdorf ist heuer im dritten Jahr Alexander Paul Kúbelka, verantwortlich auch für Regie und Bühnenbild.“ Zum Nachhören (bitte direkt auf „Zum Nachhören“ verlinken https://sound.orf.at/collection/120/107075/schubert-fur-immer-und-ewig-in-perchtoldsdorf)

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Kleine Zeitung Klagenfurt 

29. Juni 2025

Intensive, atmosphärisch konzentrierte Melancholie.

Im dritten Jahr seiner Intendanz inszeniert Alexander Kubelka „Schubert, für immer und ewig“ von Peter Turrini. APA-Meldung, Ewald Baringer„Kein Schwammerl-Kitsch, kein Dreimäderlhaus, sondern intensive, atmosphärisch konzentrierte Melancholie, die an Fritz Lehners ‚Mit meinen heißen Tränen‘ (1986) mit Udo Samel erinnert, dazu mit Clara Frühstück und Oliver Welter zwei wunderbare Schubert-Spezialisten, die schon mit der „Winterreise" im Akademietheater Fuore machten. Der 57-jährige deutsche Schauspieler Stephan Bieker brilliert als knapp 30-jähriger Schubert: Mit unsäglicher Traurigkeit im Blick, die mit jungenhaftem Lächeln kontrastiert, strahlt er verzweifelte Hilflosigkeit aus und weckt alle Sympathien. … ‚Schubert, für immer und ewig‘ ist das 55. Stück des 80-jährigen Schriftstellers, der aus gesundheitlichen Gründen nicht bei der Uraufführung zugegen war, und das dritte, das er Kubelka anvertraut hat. Der Zusammenarbeit ist nun ein weiterer offensichtlicher Bühnenerfolg erwachsen: ganz sicher ein Highlight beim dies jährigen Theaterfest Niederösterreich.“

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Radio Orange Kulturschiene

04. Juli 2025

„Schubert, für immer und ewig“, Schauspiel mit Musik. Ein neues Stück von Peter Turrini, das im Burghof von Perchtoldsdorf aufgeführt wird. Martin Oberlechner spricht mit dem Intendanten und Regisseur Alexander Paul Kubelka in seinem Studio. Per Telefon ist Oliver Welter vom Ensemble zugeschaltet. Zum Nachhören (bitte direkt auf „Zum Nachhören“ verlinkenhttps://o94.at/programm/sendung/id/2386277) SOMMERSPIELE PERCHTOLDSDORF 2025, Uraufführung, Peter Turrini, Schubert, für immer und ewig, Schauspiel mit Musik, Lenya Gramß (Josepha von Weisborn) und Stephan Bieker (Franz Schubert), Oliver Welter (Performance, Gesang, Der Tod & Nepomuk Feder) 

AMPHITRYON Lustspiel, Heinrich von Kleist 

Jupiter & Amphitryon Jakob Seeböck Sosias & Merkur Gregor Seberg Alkmene Larissa Fuchs Charis Daniela Golpashin Spiegelgestalt Merkur & Sosias Kajetan Dick Spiegelgestalt Jupiter & Amphitryon I Tanz Miguel Ángel Collado 

Regie & Bühnenbild I Steinplastik, Intendanz Alexander Paul Kubelka Kostümbild Elisabeth Strauß Musik & Komposition Patrick K.-H. Lichtgestaltung Nico Kraeima-Stix Dramaturgie Lisa Kerlin 

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APA-Meldung 

Salzburger Nachrichten 

VN Vorarlberg

28. Juni 2024

  

"Amphitryon" in Perchtoldsdorf doppelt gut 

„…Im zweiten Jahr seiner Intendanz bei den Sommerspielen Perchtoldsdorf hat sich Alexander Paul Kubelka an Heinrich von Kleists ‚Amphitryon‘ gewagt, Regie geführt, das Bühnenbild gestaltet – und gewonnen. Ein exzellentes Ensemble erfüllt den symbolträchtigen, mythologisch aufgeladenen Klassiker mit Leben." 

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NÖN, Mödling

Christoph Dworak 

26. Juni 2024

 

Spektakuläres Bühnenbild, zerbrechliche Töne 

„Kubelka hat als Steinplastiker für ein spektakuläres Bühnenbild gesorgt. Er hat die ’Tücher der Arachne’ aus Ovids ‚Metamorphosen’ höchstpersönlich aus Carrara-Marmor geschlagen, die in einem Teich thronen und die Stationen innerhalb der Geschichte markieren. Miguel Ángel Collado tanzt die Spiegelgestalt des Amphitryon, Patrick K.H. sorgt für die ‚zarten, zerbrechlichen und vorsichtigen Töne’. Für Kostümbildnerin Elisabeth Strauß kommt das Stück der ‘unersättlichen Suche nach Glück’ gleich.” 

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Kurier, Wien 

Susanne Zobel

29. Juni 2024

 

Das Premierenpublikum jubelt zu Recht

„Eine ‚moderne, fesselnde Interpretation‘ von Kleists ‚Amphitryon‘ kündigt Alexander Paul Kubelka, Intendant der Sommerspiele Perchtolds im Programmheft an. Dass er als Regisseur und Bühnenbildner in drei kurzweiligen Stunden sein Wort halten kann, liegt zunächst daran, dass er tatsächlich Kleist zeigt. ...Allen voran Jakob Seeböck. Er changiert gekonnt zwischen Jupiter, den er als liebevollen Verführer zeigt und dem echten Amphitryon, einem eifersüchtigen Ehemann. …Tänzer Miguel Ángel Collado agiert eindrucksvoll in jenen Szenen, wo es zur Entwirrung dient, als Spiegelbild. Larissa Fuchs zeigt eine selbstbewusste Alkmene. ...Gregor Seberg, ein versierter Komödiant, berührt als Diener Sosias. ...Kajetan Dick überzeugt als sein unerbittlicher Doppelgänger. ...Patrick K.H. liefert einen dezenten Soundtrack. Das Premierenpublikum jubelt zu Recht.” 

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Kronenzeitung, Wien

Oliver Lang 

29. Juni 2024

 

Lachen, wenn der Schmerz einfährt

Vor der Burg ein Wasserbecken, darin Skulpturen. Das fügt sich organisch zusammen, wie sich Komik und Tragik verbinden: Das Publikum lacht, der Schmerz fährt aber unter die Haut. …Regisseur Alexander Paul Kubelka fügt das ins eingängige Konzept: Alles läuft wie am Schnürchen ist modern, nicht modisch.” 

Die Presse, Wien

Kathrin Nussmayr

29. Juni 2024 

Sei du selbst, es sei denn, jemand kann´s besser, ...Ästhetisch schön, ist diese Produktion zweifellos, vor allem, wenn sich, nach Einbruch der Dunkelheit, die beleuchtete Burgfassade im Wasser spiegelt und das kleine Ensemble zwischen den Skulpturen herumschwirrt.“... 

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NÖN, St. Pölten

Ewald Bahringer

03. Juli 2024

 

Brilliantes Schauspiel 

"Als Alkmene brilliert Larissa Fuchs, die Titelrolle meistert Jakob Seeböck, gespiegelt durch den Tänzer Miguel Ángel Collado, Gregor Seberg spielt den Diener Sosias mit Bravour. Kajetan Dick seinen widerlichen Widersacher, Daniela Golpashin ist die Ehefrau von Charis. ... unterm Strich eine gelungene Inszenierung." 

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Falter 

Martin Pesl 

Wien, 08. Juli 2024

10 Tipps für die Theater

„Eigentlich braucht es gar nicht viel im atmosphärischen Setting der Burg Perchtoldsdorf, dennoch stellt Alexander Paul Kubelka ein riesiges Wasserbecken mit menschengroßen Marmorfiguren auf die Bühne seiner Inszenierung von ‚Amphitryon‘.“ 

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Der Standard,

Michael Wurmitzer

Wien, 09. Juli 2024

 

Tanz im Wasser

 „Gespielt wird vor der Kulisse der Burg, in einem Wasserbecken, als reduzierte Ausstattung dienen große im Wind wehende ‚marmorne‘ Tücher der Arachne, jener Weberin der Mythologie, die den Göttern ihre Liebeseskapaden bildlich vorhielt. Spannend auch die Spiegelung des Amphitryon in Person des Tänzers Miguel Ángel Collado.“ 

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Heute, Wien

25. Juli 2024 25. Juli 2024 

Magdalena Zimmermann im Gespräch mit Gregor Seberg

Gregor Seberg gibt es auf Insta nur in echt

 

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NÖN, St. Pölten

Christoph Dworak 

31. Juli 2024

 

Sommerspiele garantieren Kunst auf höchstem Niveau, 

„Im zweiten Jahr seiner Intendanz hat Alexander Paul Kubelka auf Heinrich von Kleists Lustspiel „Amphitryon“ gesetzt – und erneut einen Erfolg gelandet, den 6.700 Zuschauer mitverfolgt haben.“ 

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Perchtoldsdorfer Rundschau

Perchtoldsdorf, 06. August 2024

 

Kubelka inszeniert blendend gespieltes Theater für alle Sinne

„Dass Theater mehr sein kann, ja muss, als das gesprochene Wort in einer Kulisse, machte die Premiere von Heinrich von Kleists „Amphitryon“ im Perchtoldsdorfer Burghof deutlich. Alexander Paul Kubelka startete in seine zweite Perchtoldsdorfer Saison nicht nur als Intendant und Regisseur. Er zeichnete auch für das Bühnenbild mit seinen beeindruckenden Steinplastiken von eigener Hand verantwortlich. Die weißmarmornen Körper schienen auf einer Wasserfläche zu schweben, die von Nico Kraeima-Stix in entrückte Lichtstimmungen eingehüllt und durch die geradezu sphärische Bühnenmusik von Anton Iakhontov alias Patrick K.-H. dramatisch akzentuiert wurden. Gregor Seberg tarierte als sympathisch-komödiantischer Diener Sosias das dynamische Spiel von Jakob Seeböck aus. Er verlieh der Titelrolle des siegverwöhnten Feldherrn 

Amphitryon und Gottes Jupiter dynamische Überzeugungskraft. Seeböcks Spiel wurde durch den ausdrucksvollen Tanz von Miguel Ángel Collado kunstvoll gespiegelt. Kajetan Dick stellte den Merkur dar, Daniela Golpashin gab eine geerdete Charis. Larissa Fuchs überzeugte als vielschichtige Alkmene, die nicht an der Oberfläche blieb, wie eine Szene als bildende Künstlerin, die mit der Schleifmaschine eine Skulptur zurechtpoliert, suggerieren könnte. Vielmehr holte sie Kleists Sprache ins Heute und legte die weibliche Hauptrolle als präsente wie selbstbewusste und damit sehr heutige junge Frau an. Intensiver Premierenapplaus rundete einen kaleidoskopischen Theaterabend ab.“ 

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Bezirksblätter Mödling,

07. August 2024

 

Abschlussapplaus für ein Stück Weltliteratur 

„Die Produktion der Perchtoldsdorfer Sommerspiele war ein „Lust-Spiel“, das an alle Sinne adressierte. … Die Produktion traf jedenfalls den Geschmack der Kulturjournalisten, aber auch den, des Publikums. Über 6.700 Zuseherinnen und Zuseher sahen die Theateraufführungen in Perchtoldsdorf.“ 

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Ö1 Schon gehört? (25. Juni, 118 Sekunden), ORF Radio Niederösterreich (26. Juni, 177 Sekunden), ORF 2 (26. Juni, 344 Sekunden), ORF 2 / ZIB (28. Juni, 82 Sekunden), ORF 2 / Seitenblicke (29. Juni, 74 Sekunden), ORF Radio Niederösterreich (01. Juli, 186 Sekunden), ORF Radio Niederösterreich (04. Juli, 18 Sekunden), Ö1 Schon gehört? (09.Juli, 79 Sekunden), Kurier / Talk (09. Juli, 897 Sekunden). 

Leser*innenzahl I Auflage der Medien 

Laut Observer konnten über Printmedien 11.630.092 Leser*innen (das entspricht 1:1 der Auflage der jeweiligen Ausgabe) erreicht werden. Der Multiplikationsfaktor – mehrere Leser*innen pro Ausgabe – wurde vom Observer nicht erfasst. Zu Radio und Fernsehen hat der Observer dazu keine Zahlen ausgewiesen. 

easyAPQ I Anzeigenpreis Äquivalent 

Ebenso verhält es sich mit dem APQ, dem

Anzeigenpreis Äquivalent. Der APQ ist ein Vergleichswert, der auf dem Anzeigenpreis pro Seite und der Größe des Artikels basiert. Der easyAPQ entspricht der Größe des Artikels in Relation zum Satzspiegel, multipliziert mit dem Anzeigenpreis pro Seite. Im Falle der medialen Berichterstattung von „Amphitryon“ beträgt der easyAPQ im Zeitraum vom 1. April bis 31. August laut Observer für den Printbereich Euro 1.353.227,25. Auch hier hat der Observer für Radio und Fernsehen keine Zahlen ausgewiesen. 

Christina Werner PR 

Neulinggasse 19/21, 1030 Wien 

M +43 699 10 48 70 72 

E werner@kunstpresse.at 

5.9.24/aktualisiert 12-24 

GEMEINSAM IST ALZHEIMER SCHÖNER von Peter Turrini,

URAUFFÜHRUNG Theater in der Josefstadt Regie Kubelka Alexander Kammerspiele/mit Johannes Krisch und Maria Köstlinger 

 

DIE PRESSE

Barbara Petsch

„…die vielleicht beste Produktion dieses bewegten Theaterherbstes. Es gibt bezaubernde und berührende Szenen ... Der heftige Applaus war jedenfalls wohlverdient.“ 

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DER STANDARD

Ronald Pohl

„...Regisseur Alexander Kubelka hat die Ausübung des Kriegshandwerks im Ehestand gleichmitberücksichtigt, von Ibsen bis Fosse reicht die atmosphärische Palette. ...deshalb muss man diese Aufführung selbstverständlich lieben – und darf sie keinesfalls vergessen!“ 

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DIE DEUTSCHE BÜHNE

Jörg Florian Fuch

Es geht sehr assoziativ zu...Alexander Kubelkas präzise Inszenierung, zeigt lebendige, ständig in und mit Emotionen schwankende Charaktere... auch das Finale berührt...“ 

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KRONEN ZEITUNG

Peter Sichrovsky

„Ein Wunder von einem Kammer-spiel...Das ist so berührend wie kühn...Eine Pretiose in Zeiten der Novitäten-Inflation, in großer Besetzung.“ 

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KURIER

 Peter Jarolin

Es ist vielleicht das schönste, sicher aber das persönlichste Stück, dass Peter Turrini in den vergangenen Jahren geschrieben hat... Herrlich leicht, tieftraurig, hinreißend komisch, politisch knallhart...Grandiose Schauspielkunst ...“ 

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APA

„Es ist eine von vielen berührenden Szenen, in denen Komik und Tragik einander die Waagehalten. Wunderbar... wenn aus dem Nichts Welttheater entsteht...Gemeinsam ist nicht nurAlzheimer schöner. Langer kräftiger Applaus.“ 

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WIENER ZEITUNG

Petra Paterno

„Ein erstaunlich versöhnliches Kammerspiel...Krisch und Köstlinger, die unter der Regie von Kubelka Alexander das Bestmögliche herausholen... herrlich absurde Szenen...“ 

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KLEINE ZEITUNG

Ute Baumhackl

„Jubel für ein Stück voll Zorn und Zärtlichkeit... Kongenial und ungebremst emotional...Nach eineinhalb Stunden: großer, anhaltender Jubel für ein exemplarisches Sozial- und Beziehungsdrama, das keinen unberührt lässt, der schon einmal jung oder alt war.“ 

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ÖSTERREICH

„Jubel...Turrini Uraufführung voller Erfolg... langer kräftiger Applaus.“ 

 

JOSEF UND MARIA 

von Peter Turrini/Regie : A. P. Kubelka 

Düsseldorfer Schauspielhaus/Theater in der Josefstadt 

 

Der Standard 

Ronald Pohl

14.10.2018 

..."Von dieser Aufführung, diesen Schauspielern kann man ganz lange legal entzückt sein."

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Kurier 

Guido Tartarotti

13.10.2018

"Kubelkas Inszenierung ist zart und sensibel und sehr berührend…"

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Die Presse 

Norbert Mayer

 12.10.2018

 

"Die Premiere, ein Glücksfall (...) wurde zu Recht bejubelt…"

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APA

12.10.2018

"Sehenswert (...) die herzzerreißende Begegnung eines Nachtwächters mit einer Aushilfe-Putzfrau. Eine expressive Parabel ü ber Einsamkeit und Nähe."

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Kronen Zeitung

Heinz Sichrovsky

12.10.2018

"Alexander Kubelka gelingt ein liebenswürdiges, herzenswarmes, sentimentales Weihnachtsmärchen."

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Mottingers Meinung

Michaela Mottinger

12.10.2018

"Kubelka ist ein Dirigent, der mit dem Taktstock nur antippt, um die schönsten Töne zum Schwingen zu bringen."

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Der Falter

17.10.2018

"(...) eine große, dringende Empfehlung."

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ORF

Heinz Sichrovsky

16.10.2018 

"(...) äußerst sehenswert ! "

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ALEXANDER PAUL KUBELKA

DAS PHÄNOMEN DES UNERWARTETEN

Alexander Paul Kubelkas stellt menschengroße Marmorskulpturen gemeinsam mit Papierbögen aus Stein ab 10. Oktober am neugestalteten Nibelungenplatz in Tulln aus.
 

ALEXANDER PAUL KUBELKA. DAS PHÄNOMEN DES UNERWARTETEN

Ort Kunstzone / Nibelungenplatz 1 vor dem Rathaus, 3430 Tulln an der Donau

Eröffnung Freitag, 10. Oktober 2025, 16 Uhr

Dauer 11. Oktober 2025 – 01. Oktober 2026

Finissage 02. Oktober 2026

Eintritt frei

Information www.alexanderkubelka.com

Presse, Anfragen Fotos / Interviews Christina Werner PR, werner@kunstpresse.at, M +43 699 10 48 70 72

Alexander Paul Kubelka, EMERGENCE I, EXHILARATION 2024, Werkserie 2022 -2025 Carrara Marmor und geborstenes Holz, 191 x 92 x 84 cm, © A.P. Kubelka, Rendering

Am Freitag, den 10. Oktober 2025 um 16 Uhr eröffnet der Regisseur, Steinplastiker und Bühnenbildner Alexander Paul Kubelka auf Einladung von Bürgermeister Peter Eisenschenk in der Kunstzone des im Juni 2024 neu eröffneten Tullner Nibelungenplatzes die Ausstellung
DAS PHÄNOMEN DES UNERWARTETEN.
 

Präsentiert werden zwei Werkreihen: EMERGENCE ROOM (2022 – 2025) – fünf menschengroße Marmorskulpturen in Kombination mit geborstenen, schwarz glänzenden Buchenholzsplittern, die Kubelka 2022 als Finalist des internationalen Wettbewerbs für Kunst im öffentlichen Raum am Wiener Karlsplatz begonnen und konsequent fortgesetzt hat, sowie LOST LETTERS (2025), hauchdünne Papierbögen aus Marmor, in denen die fragile Architektur unserer Weltordnung sichtbar wird.

Nach Präsentationen 2023 im Kunsthaus 22//26 in Vorarlberg auf Einladung von Architekt Dietmar Eberle, 2022 während der Salzburger Festspiele im Skulpturengarten von Galerist Mario Mauroner und 2024 am Paul-Katzberger-Platz (Burgplatz) in Perchtoldsdorf im Rahmen der Gesamtkunstwerke sind nun Werke in Tulln – der „Stadt des Miteinanders“ – von 11. Oktober 2025 bis 02. Oktober 2026 zu sehen.
 

„Unser neuer Nibelungenplatz ist weit mehr als nur die Schnittstelle zwischen Donaulände und Tullner Innenstadt: Er ist schon jetzt zum grünen Wohnzimmer für alle Erholungssuchenden und zum beliebten Treffpunkt für alle Generationen geworden. Es freut mich, dass die imposanten Marmorskulpturen von Alexander Kubelka nun einen weiteren Anreiz bieten, auf dem ökologisch nachhaltig gestalteten Platz zu verweilen.“ Peter Eisenschenk, Bürgermeister der Stadtgemeinde Tulln

 

EMERGENCE ROOM
 

In der Werkserie EMERGENCE ROOM (2022 – 2025) beschäftigt sich Alexander Paul Kubelka mit dem Entstehen von Qualitäten, die sich nicht allein aus den Eigenschaften von Einzelteilen ableiten lassen.

„Emergenz“ beschreibt jenes schwer fassbare „Mehr“, das auftritt, wenn einzelne Elemente in Beziehung zueinander treten. Sie bringen dabei eine neue Ebene von Bedeutung, Form oder Erfahrung hervor. In der Kunst, zwischen Menschen – wie auch in der Natur – offenbart sich Emergenz als Phänomen des Unerwarteten: Das Ganze ist nicht nur größer, sondern auch anders als die Summe seiner Teile.
 

„Der fragile gedankliche Raum – indem Gestaltung und Gefahr ineinandergreifen – steht für die Kraft einer diversen Weltordnung, die durch Vielfalt und Kontrast, Neues entstehen lässt. Eine Welt, in der sich durch die Zusammenführung des Gegensätzlichen ein unerwartetes Ganzes ergibt.“ Alexander Paul Kubelka
 

Kubelka arbeitet hier mit zwei „Ur-Materialien“ – Marmor und Holz. Materialien, die kaum gegensätzlicher sein könnten, erfahren im Zusammenspiel eine neue Aufladung: der strahlend weiße, fein geschliffene Marmor und das dunkel aufragende, scharfkantige Holz. Menschengroße Marmorskulpturen treten in einen Dialog mit schwarz glänzenden, scharfkantigen Buchenästen. Es entstehen Räume, in denen die Gesetze von Schwerkraft und Materie scheinbar aufgehoben sind: Versteinerungen beginnen sich aufzulösen, tonnenschwerer Marmor wirkt federleicht, durchscheinend, beinahe lebendig; Buchenholzsplitter mutieren zur Bedrohung. Die beiden kontrastierenden „Welten“ verkörpern unterschiedliche Prinzipien: Härte und Verletzlichkeit, Dauer und Vergänglichkeit. Doch ihre Konfrontation erschöpft sich nicht im Gegensatz. Vielmehr entsteht eine Ganzheit, die mehr ist als die Summe ihrer Teile.
 

„Die Verbindung zweier scheinbar diametraler Materialien – des faszinierenden, ästhetisch erhabenen Marmors und des brachial geborstenen Holzes, wie es beim Fällen großer Bäume anfällt – bildet eine Ganzheit und erschließt einen neuen skulpturalen Raum. Der Marmor beginnt im Kontakt mit dem scharfkantigen Holz in Bewegung zu geraten. Der Stein löst seinen Zustand der Versteinerung auf, erfährt eine Metamorphose. Im Spannungsfeld mit dem Holz nehmen die gegensätzlichen Körper eine neue Gestalt an.“ Alexander Paul Kubelka

Links: Alexander Paul Kubelka, LOST LETTER II, HUMAN RIGHTS, 2025, Werkserie 2025 Carrara Marmor, 42 x 28 x 5 cm, © A. P. Kubelka, Rendering; Rechts: Alexander Paul Kubelka, LOST LETTER II, HUMAN RIGHTS, 2025, Werkserie 2025 Carrara Marmor, 42 x 28 x 5 cm© A. P. Kubelka, Rendering

LOST LETTERS
 

LOST LETTERS (2025) ist eine Werkreihe aus kleineren, fragilen Steinskulpturen, die wie zerknitterte Papierbögen im Format DIN A3 und DIN A2 erstmals zu sehen sind. Sie repräsentieren Verträge, Abkommen und Versprechen, die zerknüllt, gebrochen, zurückgenommen oder nicht eingelöst wurden. Vom Klimaabkommen über internationale Konventionen bis hin zu Friedensverträgen und Nichtangriffspakten visualisiert Alexander Paul Kubelka in diesen steinernen „Papieren“ die fragile Architektur unserer Weltordnung. Steinerne Dokumente einer kollektiven Erinnerung, die uns einladen, über das Verhältnis von Verantwortung und Vergänglichkeit, von Form und Bedeutung, von Schrift und Schweigen zu reflektieren.
 

„LOST LETTERS offenbaren in ihrer paradoxen Materialität eine stille, aber unüberhörbare Anklage. Zerknitterte Papierbögen aus makellosem Carrara-Marmor – einem Material, das seit Jahrhunderten für Dauer, Würde und Unvergänglichkeit steht – erscheinen hier fragil, beinahe verletzlich. Der Akt der Verwandlung von etwas Flüchtigem in etwas Ewiges kehrt die Logik der Vergänglichkeit um: Die Spur des Knickens, des Zerrens, des achtlosen Wegwerfens wird in Stein eingeschrieben und so in Monumente verwandelt. Diese stehen wie mahnende Tafeln einer Moderne, die sich im Rückblick selbst als Antike begreift – als Epoche, deren Errungenschaften in Gefahr sind, von einer neu entstehenden Weltunordnung verschluckt zu werden.“ Alexander Paul Kubelka
 

LOST LETTERS sind damit nicht nur Skulpturen, sondern steinerne Dokumente einer kollektiven Erinnerung. Sie fordern uns heraus, über das Verhältnis von Verantwortung und Vergänglichkeit, von Form und Bedeutung, von Schrift und Schweigen nachzudenken. Und sie legen nahe, dass das, was wir heute zerknüllen, morgen vielleicht nur noch als unbeweglicher Schatten einer verlorenen Möglichkeit vor uns liegt.

Kurier, Paloma Pöltinger 12.5.2023

Porträt Alexander Paul Kubelka Kurier
Porträt Alexander Paul Kubelka Kurier
Porträt Alexander Paul Kubelka Kurier

Presseinformation 2226    Flying Marble




 

Vorarlberger Nachrichten, Thomas Schiretz 17.3.2023

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Kleine Zeitung, Uschi Loigge, 16.4.2023

Inszenierungen, in Stein gemeißelt

Regisseur Alexander Kubelka lässt als Bildhauer die Zeit stillstehen und Gregor Seberg als „Don Quijote“ durch den Sommer reiten.


Während andere oft vergeblich nach einem zweiten Standbein suchen, ist Alexander Kubelka höchst erfolgreich auf allen Vieren unterwegs: Der Regisseur, dessen Karriere in den 1990ern mit dem Theater k.l.a.s. auf der Heunburg begann, übernimmt heuer von Michael Sturminger die Intendanz der Sommerspiele Perchtoldsdorf. Ermuntert von Peter Turrini hat Kubelka Theaterstücke geschrieben, die vom renommierten Sessler-Verlag angenommen worden sind. Und als ihm während der Covid-Pandemie zwei Projekte wegbrachen, hat er sich auf die Bildhauerei konzentriert.


Nachdem im Salzburger Festspielsommer 2022 im Skulpturengarten des Galeristen Mario Mauroner neben Jan Fabre und Marina Abramović auch Alexander Kubelka mit Arbeiten vertreten war, freut sich der in Kärnten aufgewachsene Theatermann nun über die erste Einzelausstellung. Im Kunst||Haus 2226 in Lustenau werden Kubelkas menschengroße Marmorskulpturen präsentiert. „Ich transferiere das Licht, das gleißend hell, aber auch schwer und dunkel sein kann, in einen festen Zustand und materialisiere es in weißem und schwarzen Marmor“, erklärt Kubelka. „Dadurch reduziert sich die Lichtgeschwindigkeit auf Null. Die Zeit steht still in meinen Skulpturen“.

Zukunftsweisendes Haus

Dass ihm der Architekt Dietmar Eberle sein zukunftsweisendes Kunst||Haus (das Gebäude hat weder Heizung noch Lüftung oder Kühlung und eine konstante Innentemperatur zwischen 22 und 26 Grad) öffnet, sei eine besondere Auszeichnung – mithin auch ein wunderbares Geschenk zu Alexander Kubelkas heutigen 55. Geburtstag.
Danach steht die Zeit alles andere als still. Am 2. Mai beginnen die Proben für die Sommerspiele Perchtoldsdorf (Premiere am 29. Juni). Kubelka inszeniert Cervantes „Don Quijote“. Für die Hauptrolle konnte er Gregor Seberg begeistern, mit dem er vor rund 20 Jahren in Ibsens „Ein Volksfeind“ für das Klagenfurter Stadttheater zusammen gearbeitet hat. In einer großen Uraufführungsproduktion im Herbst am Wiener Theater in der Josefstadt – Details gibt es erst bei der Spielzeitpräsentation – liegen Regie und Bühnenbild („Das freut mich besonders!“) in Kubelkas Händen. Und als Bildhauer hat er bereits eine Einladung für Oktober 2024 ins Münchner Künstlerhaus am Lenbachplatz in der Tasche.

Information 

 

Ausstellung „Materialisation von Licht und Schatten“. Skulpturen von Alexander Kubelka. Kunst||Haus 2226 in Lustenau, Vorarlberg. Bis Ende des Festspielsommers Bregenz.
Sommerspiele Perchtoldsdorf. „Don Quijote“. Regie: Alexander Kubelka. 29. Juni bis 29. Juli.
www.sommerspiele-perchtoldsdorf.at

Neue Intendanz Sommerspiele Perchtoldsdorf

NÖN, Christoph Dworak 23.09.2022
Die Findungskommission bestehend aus Intendant Prof. Roland Geyer, der vormaligen Burgtheater Direktorin Karin Bergmann und Ulrike Sych, der Rektorin der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien, empfiehlt Alexander Paul Kubelka nach einem mehrstufigen Auswahlverfahren unter 52 BewerberInnen, als Intendant für die Sommerspiele in Perchtoldsdorf. 

 

…Kubelka habe „mit seinem herausragenden Konzept…“, überzeugt, betonte Geyer. Die Empfehlung, ihn als Nachfolger von Michael Sturminger vorzuschlagen, sei einstimmig erfolgt. „Er sieht die Sommerspiele Perchtoldsdorf als Gesamtkunstwerk.“…

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